Montag, 9. Juli 2012

Verbesserungsfähig.

so war er - unser Urlaub.
Die Anreise verlief noch ganz gut. Das Einchecken ins Apartment verlief dann schon nicht ganz so reibungslos. Die Rezeption war nicht besetzt und an der geschlossenen Tür klebte ein Zettel mit einer Telefonnummer. Der nette Italiener am anderen Ende der Leitung meinte dann: "Ja, wir haben Zimmer - rufen sie um 3 noch einmal an." "Nein, sie verstehen mich falsch. Ich habe ein Apartment reserviert - ich hätte nur gerne den Schlüssel dafür." "Ja, rufen sie später noch einmal an." "NEIN - ICH WILL JETZT. ICH HABE 3 KINDER IM AUTO UND GEFÜHLT 27 KOFFER - ICH WILL MEIN APARTMENT." Das hat ihn dann überzeug und wir bekamen die Schlüssel.

Das Apartment war zum Glück wunderbar. Groß, hell, modern und sauber. Immerhin verbrachten wir viel Zeit darin, denn die zwei großen Prinzessinnen wechselten sich mit einer Sommergrippe ab. Am ersten Tag fieberte die Große und am vorletzten und letzten Tag die Mittlere. 39 Grad Körpertemperatur bei 37 Grad Außentemperatur - nicht so prickelnd. Der erste Kontakt mit dem Meerwasser kam dennoch zustande und bleibt uns und den restlichen Strandbesuchern sicher noch länger in Erinnerung. Die mittlere Prinzessin hatte eine aufgeraute Stelle unter den Achseln. Wissen sie wie sich das anfühlt, wenn so eine Stelle mit Meerwasser in Berührung kommt? Ich auch nicht, aber ich weiß nun wie es sich anhört. "BRÜLL" Aber nach einer halben Stunde hat sie sich eh wieder beruhigt.

Der zweite Tag verlief ereignislos - weil wir ihn wegen Krankheit im Apartment verbrachten.

Der dritte Tag war schön. Da kann ich nix hinzu fügen. Wir haben uns für einen Platz am Strand ohne sandige Fußbodenheizung entschieden und fanden ein nettes Plätzchen unter Pinien im Gras. (dort war es gefühlte 10 Grad kühler als am Sandstrand und auch nicht weiter zum Meer). Klein Mimi wurde zum Hitzeausgleich immer wieder mit nassen Tüchern bedeckt, wie ein gestrandeter Wal. Armes Kind.

Der vierte und fünfte Tag war wegen Krankheit wieder ereignislos.

Folgende geplante Vorhaben wurden auf den nächsten Urlaub verschoben:
Fischessen im tollen italienischen Restaurant, Cappuccino schlürfen, shoppen,...

Aber immerhin konnte ich zwei Bücher auslesen. Belletristik: Treffen sich zwei und ein wunderbares Elternbuch: Liebe und Eigenständigkeit

Fotos gibt es von dem Urlaub aus oben beschriebenen Gründen nicht sehr viel:

 ***Chillen auf Opas Arm***

 ***viel Zeit zum Lesen***

***Süßigkeiten gehen immer*** 

***der neue Sommerrock konnte trotzdem ausgeführt werden***

Aus der Distanz betrachtet war der Urlaub nun eh gar nicht sooo schlimm - nur zwischendurch dachte ich einmal, ich geh kurz "Zigaretten kaufen". ;)

Kommentare:

  1. hahaha.. der letzte satz.. oh mein gott, ich fühle so mit dir! das ist einer der gründe, warum wir seit jahren nur nach podersdorf fahren, das ist eine gute stunde von wien entfernt und ich hab das gefühl, ich könnte wenn ich wöllte eh gleich daheim sein...
    aber naja, dieses jahr noch und nächstes jahr wollen wir es dann endlich wagen, ein wenig weiter wegzufahren...
    glg andrea

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    1. Keine schlechte Taktik, wobei wir für nächstes Jahr - das letzte Jahr ohne Schulkind - von einem 4-wöchigen Urlaub träumen. (Australien oder so) :) - du siehst, wir sind lernresistent ;)

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    2. respekt :) so was schwebt mir vor, wenn die kinder ausgezogen sind *ggg*

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  2. ich lese dein blog schon länger mit aber heute muss ich einfach was schreiben denn ich dachte mir grad:
    wow, das klingt ganz nach einem urlaub den wir vor 4 jahren verbrachten. 2-jähriges kind mit unzähligen schürfwunden an knien und ellenbogen im meer, unbeschreibliche hitze und kind, dem beim autofahren schlecht wird.
    seitdem halten wir uns in unmittelbarer umgebung von zuhause auf :-) sehr praktisch!
    liebe grüße
    martina

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    1. in unmittelbarer Umgebung von Zuhause ist nicht das Schlechteste. Die nächsten zwei Kurzreisen führen uns auch nach Tirol und in die Steiermark. :)

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